Stell dir vor, wir sitzen zusammen bei einem Kaffee und du fragst mich: «Ich habe einen freien Tag – Rigi oder Grosser Mythen?» Dann würde ich zurückfragen: «Wen nimmst du mit, und wie fit bist du?» Denn obwohl die beiden Berge nur ein Tal voneinander entfernt liegen und sich quasi gegenseitig zuwinken, könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Die Rigi ist die freundliche Gastgeberin, die allen die Tür aufhält. Der Grosse Mythen ist der charismatische Draufgänger, der dich fordert – und dafür umso mehr zurückgibt.
Hier kommt der ehrliche Vergleich, ohne Prospekt-Blabla.
Die beiden Berge in 30 Sekunden
Die Rigi (1797 m) thront als «Königin der Berge» zwischen Vierwaldstätter-, Zuger- und Lauerzersee. Rigi Kulm ist von Vitznau und Arth-Goldau per Zahnradbahn erreichbar; mehrere Luftseilbahnen erschliessen weitere Teile des weitläufigen Berggebiets. 1871 nahm von Vitznau nach Rigi Staffelhöhe die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Seit 1873 ist auch Rigi Kulm per Zahnradbahn erreichbar. Das merkt man dem Berg bis heute an: über 120 Kilometer Wanderwege, Hotels, Restaurants, ein Spa und ein dichtes Bahn- und Seilbahnnetz.
Der Grosse Mythen (1898 m) ist die markante Felspyramide über Schwyz – das Wahrzeichen des Kantons und so etwas wie das «Matterhorn der Wanderer». Auf den Gipfel führt keine Bahn, sondern nur ein einziger, seit 1864 bestehender Bergweg mit 47 nummerierten Kehren. Wer oben steht, hat es sich verdient.
| Rigi | Grosser Mythen | |
|---|---|---|
| Höhe | 1'798 m (Rigi Kulm) | 1'898 m |
| Gipfel per Bahn erreichbar | Ja (Zahnradbahn) | Nein – nur zu Fuss |
| Schwierigkeit | Je nach Route barrierefrei/T1 bis anspruchsvoll; viele einfache Wege | T3, steil und teilweise ausgesetzt |
| Besucher pro Jahr | rund 1 Million | 30'000–40'000 Aufstiege |
| Kinderwagen-tauglich | Ja (mehrere Wege) | Nein |
| Restaurants | über ein Dutzend, vom Bistro bis Gourmet | Holzegg + Gipfelrestaurant |
| Saison | ganzjährig | ca. Mitte Mai bis Ende Oktober |
Familien mit kleinen Kindern: klarer Punkt für die Rigi
Auf der Rigi gibt es mehrere familienfreundliche Wege. Besonders bekannt ist der rund sieben Kilometer lange Panoramaweg von Rigi Kaltbad nach Rigi Scheidegg, der dem Trassee einer ehemaligen Bahn folgt und offiziell als barrierefrei gilt. Der Weg verläuft überwiegend sanft, ist aber nicht vollständig eben. Wichtig für Familien: Entlang des alten Bahntrassees gibt es keine aktive Bahnstation; plant deshalb genügend Zeit für die gesamte Strecke oder eine rechtzeitige Umkehr ein.
Der Mythenweg ist ein steiler, teilweise ausgesetzter T3-Bergweg. Kleine Kinder gehören deshalb nicht auf diese Route. Für trittsichere, schwindelfreie und bergerfahrene ältere Kinder oder Jugendliche kann der Aufstieg in Begleitung erfahrener Erwachsener dagegen ein grossartiges Erlebnis sein.
Also: Kleinkinder → Rigi. Abenteuerlustige Jugendliche → Mythen.
Internationale Gäste: die Rigi liefert das «Schweiz-Gesamtpaket»
Wenn deine Freunde aus Übersee zum ersten Mal in der Schweiz sind, ist die Rigi fast schon Pflichtprogramm: Dampfschiff ab Luzern nach Vitznau, dann mit der roten Zahnradbahn – der ersten Bergbahn Europas – hinauf, oben ein 360-Grad-Panorama über Seen und Alpenkette, und seit Frühling 2026 gibt es auf Rigi Kulm sogar die historische Lok 7 aus dem Jahr 1873 in einer kostenlosen Ausstellung zu bestaunen. Das ist Schweiz-Tourismus in Reinkultur – bequem, geschichtsträchtig, fotogen.
Der Grosse Mythen ist dagegen etwas für Gäste, die die Schweiz erleben statt nur anschauen wollen. International ist er kaum bekannt – und genau das ist sein Reiz: Auf dem Gipfel triffst du vor allem Einheimische, viele davon Stammgäste.
Entsprechend: Erstbesucher und Sightseeing → Rigi. Bergaffine Gäste, die «das echte Ding» suchen → Mythen.
Für Seniorinnen, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität
Für die meisten Personen, die einen möglichst flexiblen und wenig anstrengenden Ausflug suchen, ist die Rigi die bessere Wahl. Rigi Kulm ist per Bahn erreichbar, und ausgewählte Wege sind barrierefrei oder sehr einfach. Nicht alle Wege auf der Rigi sind jedoch flach oder hindernisfrei; Route und Wetter sollten trotzdem geprüft werden.
Der Grosse Mythen eignet sich unabhängig vom Alter nur für konditionsstarke, trittsichere und schwindelfreie Personen mit Bergerfahrung. Der Mythenweg ist kein Spazierweg: Er ist als T3 eingestuft, stellenweise ausgesetzt und verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition und sehr gutes Schuhwerk. Bei Nässe, Schnee, Eis, starkem Wind oder Gewitter sollte man auf den Aufstieg verzichten. Besonders für den Abstieg braucht es genügend Zeit und Konzentration.
Empfehlung: Rigi. Der Mythen nur für sehr fitte, bergerfahrene Ältere bei trockenem Wetter.
Restaurants: Quantität und Vielfalt gegen ein einziges, legendäres Haus
Auf der Rigi hast du die Qual der Wahl: das Rigi Kulm-Hotel mit À-la-carte-Restaurant und Selbstbedienung direkt auf dem Gipfel (Cordon bleu mit Rigi-Alpkäse!), das Bistro an der Bergstation, diverse Bergwirtschaften entlang der Wanderwege, die Lokale in Rigi Kaltbad – und mit dem Gourmetrestaurant Regina Montium im Kräuterhotel Edelweiss sogar Terroir-Küche mit Kräutern aus dem eigenen Alpengarten. Vom Znüni-Gipfeli bis zum mehrgängigen Menü ist alles da.
Der Grosse Mythen hat genau ein Gipfelrestaurant – aber was für eines. Das Mythenhaus auf 1898 Metern ist Selbstbedienung mit Kultstatus: Das erste Gipfelhaus wurde 1865 errichtet. Das heutige Mythenhaus stammt aus dem Jahr 1991, ist mit einem faradayschen Käfig geschützt, per Photovoltaik und Windgenerator mit Strom versorgt, und wird seit Jahrzehnten per Helikopter versorgt. Der Rösti-Teller schmeckt nach 47 Kehren ungefähr dreimal so gut wie im Tal. Auf der Holzegg am Einstieg gibt es zusätzlich das Berggasthaus und das Skihaus.
Fazit: Auswahl und Kulinarik → Rigi, klar. Aber die Geschichte hinter dem Mythenhaus schlägt jedes Gourmetmenü.
Welche Schuhe brauchst du?
Rigi: Auf asphaltierten oder breiten Kieswegen wie Kulm–Staffel–Kaltbad und auf dem Panoramaweg reichen bei trockenen Bedingungen feste Turn- oder Trailrunning-Schuhe. Für markierte Bergwege und bei nassem Wetter sind Wanderschuhe die bessere Wahl.
Grosser Mythen: Erforderlich sind feste Wander-, Zustiegs- oder vergleichbare Schuhe mit griffigem Profil. Glatte Alltagssneaker sind ungeeignet, besonders weil der steile Abstieg bei Feuchtigkeit rasch rutschig wird.
Wie schwierig ist der Grosse Mythen wirklich?
Der Mythenweg ist ein T3-Bergweg mit rund 500 Höhenmetern ab der Holzegg. Er führt in 47 nummerierten Kehren steil zum Gipfel und ist stellenweise ausgesetzt beziehungsweise mit Ketten gesichert. Voraussetzungen sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition und griffiges Schuhwerk.
Steige nur bei trockenen, schneefreien Verhältnissen und stabiler Wetterprognose auf. Bei Regen, Eis, starkem Wind oder Gewitter solltest du umkehren oder ganz auf den Gipfel verzichten. Plane neben dem Aufstieg genügend Zeit und Kraft für den steilen Abstieg ein.
Ein Sonnenaufgangsaufstieg ist nur für Personen sinnvoll, die den Weg bereits kennen und im Dunkeln sicher unterwegs sind. Eine zuverlässige Stirnlampe, Zeitreserve und warme Kleidung sind unverzichtbar.
Andrang: unterschiedliche Grössenordnungen – und unterschiedliche Zählweisen
Die Rigi Bahnen transportierten 2025 rund 1,02 Millionen Fahrgäste. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer Million unterschiedlichen Bergbesuchern: Hin- und Rückfahrten, Umstiege und wiederkehrende Gäste können mehrfach in der Statistik erscheinen.
Für den Grossen Mythen werden je nach Jahr ungefähr 30'000 bis 50'000 Aufstiege genannt. Auch hier handelt es sich nicht zwingend um unterschiedliche Personen. Die Zahlen sind deshalb nicht exakt vergleichbar, zeigen aber die Grössenordnung: Die Rigi ist ein touristisches Grossziel, während sich der Andrang am Mythen auf einen einzigen schmalen Weg konzentriert.
An schönen Wochenenden kann es deshalb auf beiden Bergen voll werden. Am Mythen entstehen wegen des Gegenverkehrs auf den engen Kehren trotz deutlich kleinerer Gesamtzahl spürbare Engpässe.
Anreise mit dem ÖV: beide sind Tagesausflug-tauglich
| Startpunkt | Rigi Kulm | Grosser Mythen via Rotenflue |
|---|---|---|
| Zürich HB | meist rund 1 h 20 bis 1 h 35 via Arth-Goldau | ungefähr 1 h 35 bis 1 h 50 bis Rotenflue, danach rund 2 h zu Fuss bis zum Gipfel |
| Luzern | via Arth-Goldau meist rund 1 h 20 bis 1 h 40; mit Schiff über Vitznau deutlich länger, aber landschaftlich schöner | ungefähr 1 h 20 bis 1 h 40 bis Rotenflue, danach rund 2 h zu Fuss |
Die genauen Zeiten hängen von Wochentag, Saison und Anschluss ab. Prüfe die gewünschte Verbindung unmittelbar vor dem Ausflug im SBB-Fahrplan und auf den Betriebsseiten der Bergbahnen.
Wichtig beim Mythen: Die Bahn bringt dich nur bis zur Rotenflue oder per Luftseilbahn von Brunni zur Holzegg – ab dort heisst es in jedem Fall 1.5 bis 2 Stunden zu Fuss auf den Gipfel und nochmals gut eine Stunde runter. Alternativ startest du ganz unten im Brunni und rechnest 3 Stunden für den Aufstieg mit rund 800 Höhenmetern.
Reicht ein Tagesausflug? Für beide Berge: locker. Die Rigi geht sogar als entspannter Halbtagesausflug. Beide Berge am selben Tag zu kombinieren ist theoretisch möglich, ergibt aber kaum einen entspannten oder sinnvollen Tagesausflug.
Instagram-Appeal: Wo klickt es am meisten?
Rigi:
- Der Aussichtspunkt Känzeli bei Rigi Kaltbad – der klassische Blick über den Vierwaldstättersee bis nach Luzern, im Herbst gerne über einem Nebelmeer.
- Die rote Zahnradbahn vor Seepanorama, am besten auf dem Streckenabschnitt oberhalb von Vitznau – das wohl meistfotografierte Bahnmotiv der Zentralschweiz.
- Sonnenaufgang auf Rigi Kulm mit der Alpenkette als Kulisse.
Grosser Mythen:
- Der Blick vom Gipfel senkrecht hinunter auf Schwyz und den Talkessel – fast 1400 Meter Tiefblick.
- Die Felspyramide selbst, fotografiert von der Holzegg oder vom Panoramaweg ab der Rotenflue: kaum ein Schweizer Berg hat eine derart ikonische Form.
- Der Serpentinenweg mit seinen Kehren von oben – sieht aus wie mit dem Lineal in den Fels gezeichnet.
- Königsdisziplin: der Sonnenaufgang auf dem Gipfel. Mit Stirnlampe hochsteigen, oben das Farbenspiel geniessen – ein beliebtes Ritual unter Einheimischen.
Zwei versteckte Juwelen
Rigi – die Felsenkapelle St. Michael: Zwischen Rigi Kaltbad und dem Känzeli liegt direkt am Felsen eine kleine Kapelle. Eine erste Kapelle entstand hier bereits im 16. Jahrhundert; der heutige Bau stammt von 1779. Mit dem Ort verbunden sind die Sage der drei Schwestern und eine Quelle, der früher heilende Wirkung zugeschrieben wurde. Genau diese Quelle gab «Kaltbad» seinen Namen und lockte schon im 16. Jahrhundert die ersten Kurgäste an – das war Wellness, Jahrhunderte bevor Mario Botta das heutige Mineralbad baute. Tausende laufen täglich in wenigen Metern Entfernung vorbei, ohne die Kapelle je zu betreten.
Grosser Mythen – ein geologischer Fremdkörper: Die Mythen gehören zu den sogenannten penninischen Klippen. Ihre Gesteine entstanden südlich ihrer heutigen Lage auf dem Briançonnais-Schelf und wurden während der Alpenbildung weit nach Norden transportiert. Nahe dem Gipfel fallen rötliche Mergelschichten auf, die als «Couches Rouges» bezeichnet werden. Ihre Farbe stammt von geringen Eisenanteilen im Gestein.
Kosten und Vergünstigungen im Vergleich
Die Preise hängen davon ab, welchen Zugang du wählst und ob du ein GA oder Halbtax besitzt.
| Bergbahn, Stand 2026 | Erwachsene retour | Mit Halbtax | GA |
|---|---|---|---|
| Rigi-Tageskarte | CHF 84.– | CHF 42.– | vollständig gültig |
| Rotenfluebahn | CHF 46.– | CHF 23.– | gültig |
| Luftseilbahn Brunni–Holzegg | CHF 20.– | kein Rabatt | nicht gültig |
Der Aufstieg auf den Grossen Mythen selbst kostet nichts. Wer über die Rotenflue oder Holzegg abkürzt, bezahlt lediglich die jeweilige Zubringerbahn. Prüfe die aktuellen Tarife vor der Abreise, da Preise und Vergünstigungen ändern können.
Stärken und Schwächen auf einen Blick
| Rigi 👑 | Grosser Mythen ⛰️ | |
|---|---|---|
| Höhe | 1'798 m, Rigi Kulm | 1'898 m |
| Gipfelzugang | Zahnradbahn bis Rigi Kulm | keine Bahn zum Gipfel; T3-Bergweg ab Holzegg |
| Schwierigkeit | je nach Route barrierefrei/T1 bis anspruchsvoll | T3, steil und teilweise ausgesetzt |
| Höhenmeter zu Fuss | je nach gewählter Route frei wählbar | rund 500 Hm ab Holzegg |
| Gehzeit zum Gipfel | von der Bahnstation nur wenige Minuten | rund 1,5–2 h ab Holzegg |
| Kinderwagen | auf ausgewählten Wegen | nein |
| Gastronomie | zahlreiche Restaurants im gesamten Gebiet | Mythenhaus am Gipfel sowie Lokale bei Holzegg |
| Saison | ganzjährig; einzelne Wege und Bahnen saisonabhängig | normalerweise in schnee- und eisfreien Monaten |
| Beste Wahl für | Familien, Genuss, leichte Wanderungen, Erstbesucher | fitte und bergerfahrene Gipfelwanderer |
Die Besucherzahlen werden unterschiedlich erhoben und sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Bei der Rigi handelt es sich primär um Fahrgastzahlen der Bergbahnen, beim Mythen um geschätzte oder gezählte Aufstiege.
Mein Rat zum Schluss
Wähle die Rigi, wenn du mit kleinen Kindern, älteren Personen oder Schweiz-Erstbesuchern unterwegs bist oder einen bequemen Ausflug mit Bahn, Restaurants und einfachen Wegen suchst. Wähle den Grossen Mythen, wenn du trittsicher und schwindelfrei bist und einen steilen T3-Aufstieg mit echtem Gipfelerlebnis möchtest.
Und wenn du dich partout nicht entscheiden kannst: Steh auf dem Gipfel des einen und schau zum anderen hinüber. Die beiden sehen sich jeden Tag – der nächste Ausflug plant sich dann von selbst.
Häufige Fragen
Sind GA und Halbtax auf der Rigi und am Grossen Mythen gültig?
Bei den Rigi Bahnen ist das GA vollständig gültig; mit dem Halbtax gilt in der Regel der halbe Preis. Auch die Rotenfluebahn akzeptiert GA und Halbtax. Die kleine Luftseilbahn Brunni–Holzegg hat dagegen einen separaten Tarif und akzeptiert weder GA noch Halbtax.
Welcher Berg ist bei wechselhaftem Wetter besser?
Die Rigi bietet mehr kurze Routen und wetterunabhängigere Alternativen, beispielsweise das separat kostenpflichtige Mineralbad in Rigi Kaltbad. Bei Gewitter, Sturm oder starkem Wind ist jedoch auch die Rigi kein geeignetes Gipfelziel.
Der Grosse Mythen sollte nur bei trockenen, schneefreien Verhältnissen und stabiler Wetterprognose bestiegen werden. Bei Nässe wird der steile Weg deutlich rutschiger.
Muss ich eine Bergbahn reservieren?
Für Einzelreisende sind bei den Rigi Bahnen und der Rotenfluebahn normalerweise keine Reservationen nötig. Gruppen ab zehn Personen müssen sich bei den Rigi Bahnen vorgängig anmelden.
Bei der kleinen Luftseilbahn Brunni–Holzegg können wegen der begrenzten Kabinengrösse Wartezeiten entstehen. Prüfe vor der Anreise den aktuellen Fahrplan und Betriebsstatus.
Wie lange dauert der Aufstieg auf den Grossen Mythen?
Von der Holzegg bis zum Gipfel solltest du ungefähr 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Von der Bergstation Rotenflue kommt der Zustieg zur Holzegg hinzu; insgesamt ist mit rund zwei Stunden zu rechnen. Für den Abstieg solltest du weitere 1,25 bis 1,5 Stunden sowie eine ausreichende Zeitreserve einplanen.
Ist der Grosse Mythen für Kinder geeignet?
Nicht für kleine Kinder. Der Gipfelweg ist als T3 eingestuft, steil und teilweise ausgesetzt. Er eignet sich nur für trittsichere, schwindelfreie und bergerfahrene ältere Kinder oder Jugendliche, begleitet von erfahrenen Erwachsenen und bei trockenen Bedingungen.
Darf man auf dem Grossen Mythen übernachten?
Nein. Der Grosse Mythen liegt in einem eidgenössischen Jagdbanngebiet; Campieren und Biwakieren sind dort nicht erlaubt. Auch das Mythenhaus bietet keine Übernachtungsmöglichkeit.
Offizielle Links und aktuelle Informationen
Rigi
- Fahrpläne der Rigi Bahnen
- Preise und Vergünstigungen
- Webcams und aktuelle Bedingungen
- Barrierefreie Wanderungen auf der Rigi
- Lok-7-Ausstellung auf Rigi Kulm
- Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad
Grosser Mythen
- Offizielle Beschreibung des Mythenwegs
- Betriebszeiten der Rotenfluebahn und der Luftseilbahn Brunni–Holzegg
- Preise der Rotenfluebahn
- Fahrplan und Preise der Luftseilbahn Brunni–Holzegg
- Mythenhaus und aktuelle Saisoninformationen
Zuletzt fachlich geprüft am 27. Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Fahrpreise, Saisonzeiten und Wegsperrungen können sich kurzfristig ändern. Prüfe vor deinem Ausflug die offiziellen Seiten von rigi.ch und Grosser Mythen.