Die Gemeinde Weggis am Fusse der Rigi arbeitet intensiv an nachhaltigen Schutzmassnahmen nach einem Naturgefahrenereignis im Gebiet Windlochboden vom 23. März 2026. Am 6. Juli 2026 zeigte sich der überwachte Hang als stark aufgelöste Rutschmasse mit grossen Blöcken, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht. Bestehende Vorkehrungen wie die Sperrung der Zingelistrasse, Evakuierungen und eine Notstrasse bleiben bis zur Genehmigung eines umfassenden Sicherheitskonzepts in Kraft. Ein effizientes Frühwarnsystem mit Detektionszaun, Kameras, Regenmessern und GPS-Messgebern wurde installiert, um Bewohner rechtzeitig zu alarmieren. Besondere Herausforderungen bestehen für die Tannenbergstrasse, die aufgrund ihrer Nähe zum Gefahrenbereich nicht dauerhaft geöffnet werden kann, was die Planung einer Ersatzstrasse erfordert. Die Direktbetroffenen tragen eine grosse emotionale Last, und die Gemeinde ist administrativ, technisch sowie finanziell stark gefordert, wobei bereits Millionenbeträge für die Massnahmen eingeplant sind. Der Gemeinderat von Weggis, in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Betroffenen, sucht nach praktikablen und nachhaltigen Lösungen zum Schutz von Mensch, Tier und Sachgütern im Rigi-Gebiet.

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