Die Umweltkommission Weggis warnt vor der zunehmenden Ausbreitung des Kirschlorbeers, einem invasiven Neophyten, der die heimische Flora in den Wäldern rund um die Rigi bedroht. Die aus Asien stammende Pflanze verdrängt durch ihr dichtes Wachstum einheimische Arten und bietet kaum Nahrung für Insekten. Ihre Verbreitung erfolgt oft durch illegal entsorgtes Gartenmaterial und durch Vögel, die die Samen verbreiten. Um der Ausbreitung entgegenzuwirken, empfiehlt die Kommission konsequentes Zurückschneiden, die Entfernung von Blütenständen und die korrekte Entsorgung des Schnittmaterials in speziellen Neophytensäcken. Eine eigens gegründete Einsatzgruppe befreit öffentliche Waldflächen vom Kirschlorbeer, und private Waldbesitzer sind aufgerufen, ihre Wälder ebenfalls zu kontrollieren. Als umweltfreundliche Alternativen werden einheimische Pflanzen wie Liguster oder Hainbuche vorgeschlagen, um die Biodiversität in der Region Weggis zu schützen.