Datenbasierte Einschätzung vor dem Bergkranzfest vom 19. Juli 2026 auf Rigi Staffel
Die Spitzenpaarungen setzen für den ersten Gang zehn Eidgenossenduelle an – ein ungewöhnlich dichtes Feld für ein Bergfest mit nur sechs Gängen. Bei den letzten beiden Austragungen standen jeweils zwei Gäste im Schlussgang, und die Innerschweizer sind trotz fast vollständigem Aufgebot ihrer Saisonsieger erneut Aussenseiter. Kurzfristig relevant: Schwarzsee-Sieger Adrian Walther hat am Freitag abgesagt.
Fabian Staudenmann vereint Form, Historie und Einteilung: Der Rigi-Sieger 2024 gewann vor zwei Wochen vor 27'000 Zuschauern das Bernisch Kantonale – sein 22. Kranzfestsieg – und trifft als einziger Topfavorit im Anschwingen auf einen Nicht-Eidgenossen. Im Sechs-Gang-Format ist das ein messbarer Punktevorteil. Nick Alpiger ist der formstärkste Herausforderer nach seinem ersten Bergkranzfestsieg am Weissenstein vor einer Woche, muss aber zum Auftakt gegen Saisonstartsieger Gwerder ran. Michael Moser, im Wankdorf Bezwinger von Schwingerkönig Orlik, hat mit ISAF-Co-Sieger Lustenberger die härteste Auftaktpaarung des Festes.
Modellierte Siegwahrscheinlichkeiten
| Schwinger | Verband | Siegchance |
|---|---|---|
| Staudenmann Fabian | BKSV | 32 % |
| Alpiger Nick | NWSV | 14 % |
| Moser Michael | BKSV | 13 % |
| Lustenberger Marc | ISV | 9 % |
| Lüscher Sinisha | NWSV | 8 % |
| Bissig Lukas | ISV | 7 % |
| Übriges Feld | – | 17 % |
Die Werte gewichten Saisonresultate, Kranzfest-Historie und Auftaktpaarung – eine strukturierte Schätzung, kein formales Modell. Die Restwahrscheinlichkeit ist bewusst hoch: Im verkürzten Format kippt ein einziger gestellter Gang jede Rechnung.
Der Einsatz: Ein Rind namens Kamilla
Dem Sieger winkt traditionsgemäss ein Rigi-Rind als Lebendpreis – dieses Jahr Kamilla, die laut RigiPost seit April «auf den König der Rigi» wartet. Live ab 8:30 Uhr auf SRF 1 und schwingen-live.ch.
