Der eskalierende Nahost-Konflikt beeinträchtigt die Schweizer Bergbahnen, insbesondere durch eingeschränkte Golf-Drehkreuze und den Beginn der arabischen Buchungssaison. Während Jungfraubahnen und Titlisbahnen bereits Kursverluste und punktuelle Buchungsrückgänge verzeichnen, profitieren Rigi, Pilatus und Zermatt von einem breiten Gästemix und einem hohen Anteil an Inlandgästen, was die direkten Auswirkungen mildert. Das grösste Risiko sehen Experten jedoch nicht im direkten Konflikt oder Buchungsrückgängen, sondern in dessen Folgen für die Energiepreise und das globale Wirtschaftswachstum. Die Schweiz positioniert sich dabei weiterhin als sichere und stabile Premiumdestination, muss sich aber auf eine höhere Volatilität im Buchungsverhalten einstellen.